Entdecke deine BERUFung! – SEIN Plan mit dir auf dieser Welt!

BerufungIn dieser Woche war Siggi, der Jugendpastor aus Ihringen, bei uns im EC in Freiburg zu Gast. Mit dabei im Gepäck hatte er ein Thema was vor allem für viele Leute im Studentenalter ’ne wichtige Rolle spielt und da zu vielerlei Zweifeln führen kann. Es ist ein Thema, das aber auch wirklich jeden betrifft und jeder für sich geklärt haben sollte. Es geht um das Thema Berufung und Gottes Plan mit einem auf dieser Welt. Um zu erfahren was ein Fußballfeld damit zu tun hat, müsst ihr weiterlesen 😉

Der Satz, der sich durch seine ganze Andacht zog und im Mittelpunkt stand war: Es geht Gott in erster Linie nicht darum WAS du tust, sondern WIE du es tust! Um dies zu verdeutlichen benutzte Siggi das eingängige Beispiel eines Fußballfeldes. Und zwar bedeutet das, der Mensch darf gestalten solange er sich innerhalb des Feldes bewegt, was heißt solange er sich an die Regeln Gottes hält. Es ist also nicht alles fest von Gott vorausgeplant und wenn wir einen falschen Schritt machen, fällt alles zusammen. Vielmehr gibt es nicht diesen einen perfekten Partner, diesen einen perfekten Job und den „perfekten Masterplan“. Aber wie Jesus auch im Gleichnis von den Talenten erzählt, sollten wir gestalten, unsere Möglichkeiten nutzen und sie nicht vergraben.

Es gibt da drei Fragen, die hilfreich sein können um das „WAS“ näher zu bestimmen. Diese Fragen orientieren sich an der Geschichte von David und Goliath, als der kleine David mit Gottes Hilfe den Riesen Goliath besiegt. Die erste Frage lautet „Wo siehst du eine Not?“. David erkannte die Not darin, dass sich niemand wagte etwas gegen diesen Goliath zu unternehmen, der ungestraft den Gott Israels lästerte. Jedem Menschen fallen andere Nöte in dieser Welt auf und das ist kein Zufall. Setze dich in den Bereichen ein, die dir wichtig sind, wo du persönlich eine Not erkennst und es für wichtig hältst etwas zu tun.
Zweitens: „Was ist deine Steinschleuder?“. David bekam vor dem Kampf mit Goliath von Saul dessen Rüstung und Schwert angeboten, doch David lehnte dankend ab, da ihm alles viel zu schwer war. Er griff viel lieber zu seiner Steinschleuder, die er gewohnt war und mit der er schon viele Bären und Löwen erlegt hatte. Für dich bedeutet das, was sind deine Stärken/Gewohnheiten. Womit kennst du dich gut aus. Vielleicht spielst du schon lange Klavier, dann nutze die Musik um Gott zu dienen. Wenn du gerne mit Kindern arbeitest, dann mach das zur Ehre Gottes. Gott kann jeden mit seinen speziellen Fähigkeiten gebrauchen und hält für jeden einen Platz bereit, an dem er sich mit seinen Talenten einsetzen kann.
Die letzte Frage tendiert in eine ähnliche Richtung. „Was ist deine Prägung?“. In was für einer Familie bist du aufgewachsen, in welche Richtung hat dich dein Umfeld geprägt. Vielleicht fällt es einem Kind aus einem Akademikerhaushalt, in dem beide Eltern Professoren sind, leichter sich auf intellektueller Ebene für Gott einzusetzen. Während ein Kind, dessen Vater Handwerker ist und das deswegen auch selbst gerne handwerklich arbeitet, sich praktisch für Gott einbringen kann. Das soll jedoch nur zur Orientierung dienen, falls man völlig planlos dasteht. Es bedeutet nicht, dass dein Elternhaus schon vorausbestimmt was du einmal für Gott leisten wirst. Nur weil deine Eltern Lehrer sind, heißt das nicht, dass auch du nun Lehrer werden musst/sollst.

Und WIE genau soll man nun seine Berufung leben? Die Antwort darauf findest du in der Bibel. Du musst sie sogar nicht einmal ganz durchlesen 😉 sondern findest die entsprechenden Verse dazu auf http://www.bibleserver.com 😀 Wie vorher schon gesagt, geht es Gott in erster Linie darum WIE du lebst. Auch hier gibt es praktischerweise wieder drei Anhaltspunkte. In 1.Korinther 7,15 heißt es: „Denkt daran, dass Gott euch zu einem Leben im Frieden berufen hat“. Hier vielleicht als Gedankenanstoß: Wie gelingt es dir, mit anderen Menschen in Frieden zu leben? Klar fällt das einem nicht immer leicht mit Menschen im Frieden zu leben, bei manchen ist es ganz besonders schwer. Doch da bietet sich die Chance durch unser Verhalten ein Zeugnis für Gott zu sein.
„Vergeltet Böses nicht mit Bösem! Im Gegenteil: Segnet, denn dazu hat Gott euch berufen.“ (1.Petrus 3,9) Was hilft dir, andere Menschen im Alltag zu segnen? Am liebsten würde man gleiches mit gleichem vergelten, doch Gott fordert uns heraus ein Segen für die Welt zu sein. Lasst uns Böses mit Gutem vergelten. Lasst uns die Liebe Gottes hinaustragen und für die Menschen erfahrbar machen.
In 1.Thessalonicher 4,7 steht: „Gott hat uns dazu berufen, ein geheiligtes Leben zu führen und nicht ein Leben, das von Sünde beschmutzt ist.“ Wie lebst du „geistliche Hygiene“? Ein heiliges Leben zu führen, ist gar nicht so einfach wie es sich anhört 😉 Aus eigener Kraft heraus ist das nicht möglich. Deshalb benötigen wir tagaus tagein Gottes Kraft und Hilfe um überhaupt irgendetwas auf die Reihe zu bekommen. Um das wirklich von Herzen zu begreifen, benötigt es meist schmerzvolle und nicht so einfache Erfahrungen. Aber wir können jeden Tag aufs Neue vor Gott kommen, unsere dummen Fehler, die wir gefühlt täglich wiederholen, bekennen und seine Vergebung empfangen. Oft fühlt man sich vielleicht entmutigt, da man nicht wirklich Fortschritte macht. Doch Gott freut sich, wenn man seine Sünden immer wieder bekennt und mit ihm zusammen von vorne anfängt 🙂

P.S. Dieses Mal habe ich mir ganz still und heimlich die Präsentation von Bennys USB-Stick gesnackt, nur um euch eine Freude zu machen 😉  Außerdem konnte ich mir einen Scan des Arbeitsblatts sichern, dass wir von Siggi bekommen haben. Vielleicht kommt auch noch ein Handout Thema_Entdecke deine Berufung SEIN Plan mit dir auf dieser Welt – Handout nach 😀

P.S.S. Leider musste die Präsentation aus Gründen der Zensur entfernt werden 😦 ;D

 

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