Miracles – Nothing is impossible

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Diesen Dienstag war Larissa am Start mit ’nem herausfordernden Input zum Thema Wunder. Glaubst du Gott tut heute noch Wunder? Hast du schon mal ein Wunder erlebt? Georg Müller war ein Mann, der Wunder (er)lebte. Schon früh fing er an kriminell zu werden und landete mit 16 Jahren zum ersten Mal im Gefängnis. Seine Besserungsvorsätze brachten nichts, bis er im Studium zu einem Bibelkreis eingeladen wurde. Er bekehrte sich und beschloss Missionar zu werden. Sein Vater fand das keine so tolle Idee und verweigerte ihm jegliche finanzielle Unterstützung. Georg nahm sich vor auf Psalm 34,10 zu vertrauen: „Keinen Mangel haben die, die den Herrn fürchten.“

Während des Studiums verbrachte er viel Zeit mit Flyer verteilen, predigen und schrieb seinen Freunden Briefe, in denen er sie aufforderte sich zu bekehren. Studium war nicht seine erste Priorität und trotzdem hat er es sehr gut abgeschlossen 😉
Nach dem Studium ging er als Missionar nach England. Das Lebensmotto seiner Frau und ihm war Lukas 12,33: „Verkaufe alles, was du hast und gib es den Armen.“ Und das obwohl er auch kaum etwas hatte. Georg fragte niemals irgendjemand um Geld, Spenden oder sonstige Unterstützung, er vertraute allein auf Gottes Fürsorge. Gott belohnte dieses Vertrauen mehr als gut, indem er nicht nur die Grundbedürfnisse deckte, sondern sogar für Essen wie Wild sorgte was sie sich nie gekauft hätten.

Georgs Anliegen wurden die Waisenkinder Bristols und er beschloss ein Waisenhaus für sie zu bauen, bei dem er genauso wenig jemanden um Geld fragt. Sein Gebet an Gott lautete: „Lieber Gott, willst Du bitte die Grundstücke zur Verfügung stellen, dazu 1000 Pfund und geeignete Mitarbeiter, die für die Kinder sorgen können?“ Ich zweifle schon bei den kleinsten Gebetsanliegen, ob mir Gott wirklich helfen wird oder kann, während Georg Müller sich vollkommen in Gottes Abhängigkeit begibt und nicht enttäuscht wird. Ihm sind stets die Worte aus Matthäus 6,31+33 präsent: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was sollen wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ Bei Georg Müller sieht man wie wahr dieser Vers doch ist, er baute insgesamt fünf Waisenhäuser für ca. 2000 Kinder.

Klar ist das erstmal eine krasse, beeindruckende Lebensstory und wenn man sich damit vergleicht, kommen einem schnell Selbstzweifel. Doch Gott schreibt seine Geschichten mit jedem Einzelnen von euch und nicht nur mit ein paar Auserwählten, deshalb seid euch immer bewusst: „Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“ – Markus 10,27

Eine Geschichte aus der Bibel hilft da vielleicht auch ganz gut trotz der Zweifel guter Dinge zu sein. Und zwar die Heilung eines besessenen Knaben aus Matthäus 9,14-29. Dort bringt ein Vater seinen Sohn zu den Jüngern und bittet sie, den Dämonen auszutreiben. Das gelingt jedoch nicht und er wird zu Jesus gebracht. Er erklärt wie lange sein Sohn schon besessen sei und wie oft er schon beinahe gestorben sei. So bittet er Jesus: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilft uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben.“ Wer erkennt sich hier nicht wieder? Also ich mich auf jeden Fall. Wie oft stelle ich Gottes Macht etwas zu tun infrage und traue ihm Dinge nicht zu. Man sollte eigentlich erwarten können, dass wenn jemandem so wenig Vertrauen entgegengebracht wird, dieser erst recht nichts unternimmt. Doch Jesus ist da zu unserm Glück ganz anders drauf. Er treibt den besessenen Geist aus. Vor allem die Reaktion des Vaters, der ruft „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“, ist echt cool. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieser Ausruf beschreibt perfekt wie ich mich fühle. Es ist tröstend zu wissen, dass Gott so einen zweifelnden Glauben nicht zurückweist, sondern trotzdem Wunder tut. Lasst uns deshalb genau das zu Gott sagen und offen und ehrlich vor ihn kommen. Wenn wir bereit sind uns auf ihn einzulassen, dann wird er wahrlich Wunder wirken. Egal wie klein unser Glaube im Vergleich mit so krassen Leuten wie Georg Müller zu sein scheint. Irgendwie muss man ja mal anfangen 😉

Vielleicht ermutigt euch dieses Zitat von Pastor Brian Houston (Senior Pastor Hillsong Church) euch ganz neu auf Gott einzulassen und mit ihm Dinge zu wagen, wovon ihr bisher nur geträumt habt: „Nothing significant that has brought influence ever came from doing things the way they’ve ever been done […] don’t underestimate what God can do!“ („Nicht Bedeutsames, dass die Welt beeinflusst hat ist dadurch entstanden, dass Dinge so getan wurden, wie sie immer getan wurden […] unterschätze nie, was Gott tun kann.“

P.S. Wieder mal konnte ich mir gerade noch so ein Exemplar von der PowerPoint-Präsentation des Referierenden sichern. Dieses Mal von Larissa, die so freundlich war und mir ihre wundervolle Präsentation kostenfrei überlassen hat, damit sich jeder der möchte daran erfreuen kann. Lasst euch diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen 😉

 

 

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